Ein Fadenbild selber machen

Zwei Fadenbilder als Dekoration

 

Fadenbilder sind eine herrliche Möglichkeit um kreativ zu werden. Hierbei werden Nägel durch Garn miteinander verbunden, um durch die verdeckte Fläche ein Bild entstehen zu lassen. Die nötigen Materialien dafür hat man meist nahezu griffbereit. Lediglich etwas Zeit, Geschicklichkeit und eine gute Planung sind erforderlich. Außerdem nutze ich sie gerne, um immer wieder anfallenden Holzresten eine Verwendung zukommen zu lassen. Zum Upcycling eignen sich Fadenbilder also ebenfalls.

 

 

Die benötigten Materialien für ein Fadenbild

 

Es braucht nicht viel, um ein Fadenbild zu fertigen. Ein Stück Holz als Untergrund, die Vorlage, ein Hammer und Nägel, und natürlich Garn in der präferierten Farbe sind von Nöten. Diese Farbe soll aber einen möglichst guten Kontrast zur Farbe des Holzes bieten. Eine Schere zum Durchtrennen des Garns griffbereit zu haben ist zudem angeraten.
Bei den Nägeln ist die gewählte Größe entscheidend. Sind diese nämlich zu klein, schafft man es kaum, sie präzise in das Holz zu schlagen. Ein Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Pinzette, verhilft hier aber dennoch zum Triumph über die Materie.

 

benötigte Materialien für ein Fadenbild

 

Das Übertragen der Vorlage

Die Vorlage, in diesem Fall der Ausdruck eines Kopfes im Profil, legt man auf das Holz. Sie wird dabei exakt so positioniert, wie die Silouette später dort erscheinen soll. Nun werden Nägel entlang des Umrisses eingeschlagen. Je mehr eingeschlagen werden desto dichter stehen diese. Dadurch entstehen mehr Ansatzpunkte für den Faden, wodurch sich der Charakter des Bildes ändert. Das Endergebnis ist dabei reine Geschmackssache. Nachdem alle Nägel an ihrem Platz sind, entfernt man die Vorlage: Den Papier-Ausdruck kann man einfach herausreißen.

 

Die Vorlage eines Fadenbildes wird entfernt

 

Das Spannen des Fadens

Etwas Geschicklichkeit ist dann bei letzten und wesentlichsten Schritt gefragt. Ich empfehle zunächst die Kontur des Bildes mit dem Faden nachzuzeichnen. Dazu werden die Nägel der Reihe nach mehrfach mit dem Garn umwickelt.
Dann folgt auch bereits die letzte und langwierigste Aufgabe, denn das Innere des Bildes wird jetzt mit Garn gefüllt. Dazu spannt man den Faden immer wieder von einem Nagel zu einem zufälligen anderen. Je öfter man dies wiederholt desto dunkler erscheint die Fläche im Inneren des Bildes. Wann dabei ein Ende erreicht ist entscheidet der eigene Geschmack. Für eine angestrebte Silhouette empfehle ich aber ein deutliches Abdunkeln der Fläche.

 

Die Fäden eines Fadenbildes werden gespannt

 

Zwei Fadenbilder

 

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