Apfelkompott mit Orangenfilet und Zimt

Apfelkompott mit Orangenfilet und Zimt in einer Schale

 

Neulich hat man mir ganze zehn Kilo Äpfel geschenkt. Ich esse gerne Äpfel. Dies waren jedoch einfach zu viele, um sie mal eben zu essen. Darum beschloss ich sie anderweitig zu verarbeiten.
Von den doch recht vielfältigen Möglichkeiten entschied ich mich gleich für drei Varianten, welche alle einer ähnlichen Zubereitung folgen. Aus einem Teil würde ich Apfelkompott machen, einem weiteren Teil noch Orangenfilets zusetzen und schließlich den Rest zu Apfelmus verarbeiten. Die Haltbarkeit der Äpfel wird sich dadurch deutlich erhöhen. Überdies bieten drei Varianten natürlich auch eine willkommene Abwechslung durch eine Auswahlmöglichkeit bei den leckeren Früchten. Ich bevorzuge für die Kompottherstellung übrigens die Sorten Braeburn und Elstar.

 

 

Die Vorbereitung

 

Die Zubereitung ist sowohl bei Kompott als auch bei Mus relativ simple und unkompliziert. Etwas aufwändiger ist dagegen die Vorbereitung. Hier ist peinlichst genau auf Sauberkeit zu achten. Schließlich möchte man doch ein Verderben der Erzeugnisse durch Verunreinigungen vermeiden.
Zum späteren Abfüllen benötigz man natürlich Gläser. Ich benutze sowohl Schraub- als auch Bügelgläser. Bei Schraubgläsern favorisiere ich solche, deren Deckel eine spätere Kontrolle des Vakuums ermöglichen. Man benötigt Gläser mit einem Gesamtvolumen von ca. 80% der zu verarbeitenden Äpfel. Diese Angabe dient hier lediglich der groben Orientierung. Das tatsächliche Volumen kann stark abweichen, und hängt von der Apfelsorte und dem Reifegrad ab. Es gilt: Lieber zuviele Gläser bereitstellen als später im Eifer des Gefechts nicht genügend zu haben.
Nun werden alle Gläser und deren Deckel sorgfältig gereinigt. Man schält die Äpfel, viertelt sie und entfernt das Kerngehäuse. Danach schneidet man sie in kleine Stücke. Die genaue Größe ist hierbei vom eigenen Geschmack abhängig. Zu große Stücke verlängern aber natürlich die spätere Kochzeit.

 

Apfelstücke in einem großen Topf

 

 

Die Zubereitung

 

Man benötigt folgende Zutaten:

Äpfel, Orangen, Zucker, Salz, Zimt, Wasser

– Apfelkompott mit Zimt

Die Apfelstücke gibt man mit etwas Wasser in einen Topf. Auf jedes Kilo Äpfel können dabei bis zu 200ml Wasser kommen. Das Verhältnis hängt aber stark vom Saftgehalt der Früchte ab. Ebenso werden ca. 2 Esslöffel Zucker (auch hier bestimmen Fruchtzuckergehalt und eigener Geschmack die Menge), eine Prise Salz und ein Teelöffel Zimt hinzugefügt. Die Mischung wird nun zum Kochen gebracht. Nach Möglichkeit sollte dies bei schwacher Hitze und unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten andauern. Sollten die verwendeten Äpfel über wenig Festigkeit verfügen, können sie durch zu langes Kochen zerfallen.

– Apfelkompott mit Orangenfilet und Zimt

Der anfänglichen Mischung setzt man hier noch Orangenfiletstücke bei. Ein Verhältnis von ca. 60% Äpfeln und 40% Orangen halte ich dabei für recht ideal. Durch die zusätzliche Säure der Orangen erhält das Kompott eine sehr feine und interessante Note.

– Apfelmus

Die Zubereitung erfolgt hier wie bei einem Apfelkompott. Im Unterschied zu diesem werden die Apfelstücke allerdings solange weiter gekocht, bis sie gänzlich zu Mus zerfallen sind.

 

 

Das Abfüllen

 

Die bereitgestellten Gläser und deren Deckel werden nun noch ein Mal mit kochendem Wasser gefüllt. So beseitigt man noch verbliebene Verunreinigungen. Außerdem gleicht sich die Temperatur der Gläser der des folgenden Inhalts an. Diesen füllt man jetzt noch heiß in sie, ohne dabei Glasrand und Deckel zu beschmutzen. Zügig werden die Gläser nun verschlossen, und zum Abkühlen beiseite gestellt. Durch das Sinken der Temperatur entsteht dann ein Unterdruck den Gläsern, und deren Deckel werden angezogen. Dunkel und kühl gelagert sind Kompott und Mus jetzt über einen längeren Zeitraum haltbar.

Zu Quark oder Joghurt geben sie ein köstliches Dessert, aber auch pur lassen sie sich natürlich ebenso genießen!

 

Apfelkompott in Schraubgläsern

 

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